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Professionelle Methoden in der Gremienarbeit der Gemeinde

WIE LÄUFT DAS SYSTEM IN SANDHAUSEN?
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1 – Sitzungen der Gemeindevertretung haben immer einen so großen öffentlichen Zulauf, dass der Große Gemeinde-saal (vergleichbar dem Bürgerhaus) genutzt wird. Die Bevölkerung nimmt aktiv an der Politik teil.                                          (öffentliches Interesse)

2 – Die Sitzungen haben immer einen öffentlichen und einen NICHT-öffentlichen Teil                                                                                           (Transparenz und Datenschutz)

3 – Im ÖFFENTLICHEN Teil werden immer bekannt gegeben:
a - Ergebnisse der letzten öffentlichen Sitzungen                       (Transparenz und Kontinuität)
b – Ergebnisse der letzten nicht-öffentlichen Sitzungen             (Transparenz)
c – Bekanntmachungen der Gemeindeverwaltung                     (Transparenz)
4 – Im ÖFFENTLICHEN Teil haben sowohl Gemeindevertreter/innen, als auch Bürger in einer Fragestunde Gelegenheit, beliebige Themen zu formulieren und/oder nachzufragen.                                                                                                           (Bürgernähe)
5 – Im immer durchgeführten nicht-öffentlichen Teil werden Datenschutz-sensible Themen besprochen.                                                                                (Datenschutz)
Das Ergebnis wird 1 Monat später öffentlich bekannt gegeben.  (Transparenz)

Auch werden Entscheidungen der Verwaltung, als Folge von Bürgerfragen, öffentlich bekannt gegeben.                                                                        (Transparenz)

6 – Durch die Vielfalt der Parteien gibt es keine Blockbildung, sondern unterschiedlichste Themen werden von den 4 Parteien, je nach Parteien-Schwerpunkt, auf die Tagesordnung gesetzt.

Einfaches Ignorieren von Bürgeranfragen durch Verwaltung UND Parteien ist nicht möglich.
(Vielfalt der Themen,  unterschiedliche politische Zielsetzungen, 4-fache Bürgernähe durch 4 Parteien)

7 – Und Last-not-Least: Sandhausen hat seit über 30 Jahren eine klare Vorstellung davon, in welche Richtung sich die Gemeinde entwickeln soll.

Kleinere Korrekturen werden immer wieder vorgenommen, aber die Hauptrichtung ist stabil.
(Es gibt ein stabiles gemeinsames Leitziel, an dem sich alle Einzelentscheidungen orientieren können)

FAZIT:
- Sandhausen arbeitet absolut transparent und effektiv.
- Intransparenzen und Unregelmäßigkeiten jeglicher Art fallen sofort auf.
- Zeitraubende „Reibungsverluste“ durch Mangel-, Fehl- oder gar Falsch-Informationen entfallen.
- Eine kleine organisatorishce Ursache mit großer politischer Wirkung.

WICHTIG:
Dieses ganz einfache System ließe sich mit einem einzigen GV-Beschluss auch in Schenklengsfeld einführen.
(Es sei denn, man will es nicht oder hat einen besseren Vorschlag zur Verbesserung der Transparenz.)

P.S.: Dass alle Tagesordnungspunkte auf Powerpoint vorbereitet und über einen Beamer präsentiert werden, ist seit Ende des letzten Jahrtausends eine Selbstverständlichkeit.

Die Protokollierung erfolgt ganz einfach.

Am Ende eines TOP wird das Ergebnis gemeinsam ausformuliert und mit Zustimmung aller in einem Word bzw. Excel Protokoll eingetragen und dann EINSTIMMIG frei gegeben.

Jeder kann es über den Beamer nachlesen und ggf.korrigieren.

Spätere Meinungsverschiedenheiten bzw. unterschiedliche Interpretationen (so wie aktuell zum Rathaus) werden so fast unmöglich gemacht.

Und ganz wichtig: Protokolle können nicht "irgendwo liegen".

Am Ende der Sitzung ist das Protokoll erstellt und kann zeitnah veröffentlicht werden.