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Leserbrief Adi Busch vom xx.Mai 2019 zum Thema Lindenplatzgestaltung


Leserbrief nach der GV-Sitzung

vom Juni 2019 in Unterweisenborn

BM Möller hat durch einen Verfahrenstrick den Antrag der Bürgerliste auf Ausarbeitung von 3 Vorschlägen zur Lindenplatz-Gestaltung in einen "Sachstandsbericht" mit einem einzigen Vorschlag ausgehebelt. 

 

Leserbrief HZ

Hintergrund-Info zum Leserbrief

Vorschlag der Bauabteilung am 25.06.2019 auf der GV in Unterweisenborn. Der Vorschlag wurde auf einem ca. 5-6 Jahre alten, nicht masstabsgetreuen Plan erstellt.

Vorschlag der Bauabteilung am 25.06.2019
Bauamts-Vorschlag mit Kommentaren


Ergänzender Kommentar zur Bürgerversammlung im August 2020

Thema: "Anwohnerversammlung" zum Thema Lindenplatzgestaltung
HEUTE, 3.8.2020 um 19:00 Uhr im Bürgerhaus Schenklengsfeld
ES GEHT UM BEI WEITEM MEHR, ALS NUR
"UM EIN PAAR STRICHE, DIE AUFGEPINSELT WERDEN".
VORSCHLAG zur weiteren Vorgehensweise
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Den angehangenen Leserbrief habe ich am 3.7.2019, nach der GV-Sitzung in Unterweisenborn, in der HZ veröffentlicht.
Seidem hat sich NICHTS verändert.
NICHTS, ausser, daß BM Möller auf wiederholte Nachfragen der BL zum Status nichtssagende Allgemeinplätze zum Besten gegeben hat;
z.B. Im Januar in Erdmannrode:
"Wie Sie vielleicht bemerkt haben ist es Winter und bei diesen Temperaturen kann keine Farbe aufgetragen werden." Dann folgten ellenlage Zitate aus einer technischen Anleitung zum Aufbrinegn von Farbmarkierungen." Dümmer geht's nimmer.
In meinen Augen war das eine, diplomatisch ausgedrückt, "Vollverarsche" des höchsten politischen Gremiums in der Gemeinde. Eine Machtdemonstration, bei der 23 erwachsene Abgeordnete "aufs Hundeplätzchen" verwiesen wurden.
Anscheinend haben Höflichkeit und "Achtung vor dem Amt des Bürgermeisters" die Abgeordneten davon abgehalten, SOFORT energisch zu protestieren. Ein Fehler im System.
Sie hätten IN der Sitzung das sagen sollen, was sie dass NACH der Sitzung gesagt haben. Dann hätte Klarheit geherrscht.
Ach ja, ein paar häßliche Schmierereien, aufgesprayt auf dem Pflaster des Lindenplatzes, werden uns noch jahrelang erfreuen.
Zurück zu den vorgestellten Plänen:
Dieselben alten Pläne, dieselbe Strassenführung, dieselben Poller.
Derselbe alte unpraktische Quatsch, der sich bereits DREIMAL als untauglich erwiesen hat und durch die GV und/oder Polizei abgelehnt wurde..
Das ernüchternde Fazit ist, dass das Projekt unter Leitung der Bauabteilung seit 6 Jahren absolut keinen Fortschritt gemacht hat.
Ich wiederhole meinen Vorschlag zur weiteren Vorgehensweise:
1 - Nur ein PRAXISTEST, der ALLE möglichen Rettungswege austestet und danach verschiedene Parkplatz-Strukturen LIVE austestet, kann verhindern, dass jetzt im blinden Aktionismus einfach "etwas aufgpinselt" wird, das Schenklengsfeld und die Linde dann für Jahre verschandelt. In verschiedenen Posts der letzten Woche hatte ich ausführlich dazu Stellung genommen.
Jetzt kommt noch ein weiterer wichtiger Punkt wenn nicht sogar
DER WICHTIGSTE PUNKT dazu.
2 - Wenn der Projektleiter aus der Bauabteilung über 5 Jahre wiederholt bewiesen hat, dass er das Projekt nicht voranbringen kann und unfähig ist, neue Aspekte in die Planung mit aufzunehmen, dann sollte er konsequenterweise vom Gemeindevorstand oder der Gemeindevertretung AUSGETAUSCHT WERDEN und
durch einen NEUTRALEN Projektleiter ERSETZT werden.
Die Alternative ist sehr einfach: Der ORTSBEIRAT
Ein Projekt-Team aus dem Ortsbeirat
Der Ortsbeirat ist demokratisch legitimiert, etwas im Auftrag der Gemeinde zu tun.
Der Ortsbeirat hat ein ursprüngliches Interesse daran, den Ort sowohl rettungstechnisch abzusichern als auch optimal zu verschönern.
Der Ortsbeirat steht allen Ideen und Vorschlägen NEUTRAL gegenüber und kann das Projekt KOMPLETT bei NULL beginnend NEU aufsetzen.
Genügend Informationsmaterial liegt ja vor.
Prinzipiell sind alle Mitglieder des Ortsbeirats geeignet, als Projektleiter tätig zu werden.
Ich mache im nächsten Punkt einen Vorschlag, der lediglich als Diskussionsgrundlage für einen ERSTEN Personal-Vorschlag zu betrachten ist.
1. Vorschlag für die Projektleitung: Eine pragmatische Lösung wäre, wenn Dieter Petzold als Vorsitzender (und Mitarbeiter des Bauhofs) und Jürgen Wolf, als langjäriger Aktiver in Feuerwehr und DRK die Projektleitung übernehmen würden.
Beide haben genügend Wissen und Erfahrung, um, zusammen mit den Kameraden/innen in kürzester Zeit, tragbare Vorschläge für die GV zu ermitteln und zu testen.
Die beschriebene Vorgehensweise des "Praxistests" wurde bereits im Oktober/November 2019 von der GV als VERBINDLICHER BESCHLUSS verabschiedet. Ich schlage also nichts Neues vor.
Die Projektleitung der Bauabteilung hat die Beschlüsse schlichtweg ignoriert.
Die simplen Tatsachen, dass der GV-Beschluss inhaltlich ignoriert, zeitlich um fast 9 Monate verschleppt wurde UND auch noch dieselbe, bereits mehrfach abgelehnte Parkordnung der GV als angeblich "neue Pläne" vorgelegt wurde ist, zumindest für mich, ein Zeichen dafür, dass die Projektleitung in den letzten 5 Jahren absolut beratungsresistent war.
FAZIT:
Ohne Austausch der bisherigen Projektleitung kann man heute Abend besprechen, was man will, es bliebe alles beim Alten.
Die nächsten 9 Monate würden wieder mit den von BM Möller so geliebten "Prüfungen" vergeudet und dann würde ein "neuer Plan" von der Bauabteilung vorgelegt, der - "Überraschung" - exakt dieselbe Parkordnung hätte, wie die letzen Pläne. Zumindest nach dem "Gesetz der Serie".
Wahrscheinlich wäre der Projektleider dann allerdings so clever, nicht die bereits seit über 6 Jahre alten "Google Maps" mit den nicht maßstabsgetreuen Katasterzeichnungen zu verwenden, sondern er würde, quasi als Tarnung, etwas Neues zeichnen. "Alter Essig in neuen Schläuchen." Von "Wein" kann man da nicht sprechen.
UND DAS EIGENTLICH WICHTIGE AN DEM ABEND
Ohne Austausch der Projektleitung geben Gemeindevorstand und Gemeindevertretung automatisch zu, dass sie damit einverstanden sind, dass ihre Beschlüsse von der Verwaltung, ganz nach Belieben verändert oder gar ausgesetzt werden.
Das wäre eine "Bankrotterklärung 1.Klasse" und würde gleichzeitig die desaströse Situation der Gemeinde erklären.
Obwohl lediglich Anwohner, Ortsbeirat und Gemeindevorstand eingeladen sind, ist das ein Thema, das alle SchenklengsfelderInnen angeht.
Vielleicht werden ja weitere Zuschauer im Saal zugelassen.
Im schlimmsten Fall, wenn sie nicht eingelassen werden, können sie ja auf dem Kirmesplatz über diverse Themen und die Situation Schenklengsfelds in Kleingruppen diskutieren.
Der "Pachtvertrag Generationenhof e.V." wäre so ein weiteres Thema, das ebenfalls seit 2 Jahren verschleppt wird, die ehrenamtliche Arbeit von über 200 Leuten lahm legt und deren Einsatzwillen für die Gemeinschaft schlichtweg mit Füßen tritt.