Schenklengsfeld MITEINANDER

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"Goldfischglas"-Analysen

Für jede Idee, die an "Schenklengsfeld-MITEINANDER" herangetragen wir, wird "ein Goldfischglas" angelegt.

Ein "Goldfischglas" ist ein NORNIERTE Liste mit 15-15 vodefinierten Frage, die im Laufe der Zeit beantwortet werden müssen.

Im "Goldfischglas" findet man immer den letzten Stand einer Aktion.


Volle TRANSPARENZ ist angesagt !






Vereinfachter „Goldfischglas“-Vorschlag zur STANDARDISIERTEN DURCHFÜHRUNG von Konzepten, Projekten, Anfragen, Anträgen u.s.w.

Musterbeispiel und "Testkaninchen ist das Projekt „Lindenplatzgestaltung 2020“

Anfangs, im September 2018 war die "Goldfischglas-Analyse" (kurz "DER GOLDFISCH") gerade mal 3 DIN A4-Seiten lang. Im Laufe von 2 Jahren wurden durch viele Beratungen im "Bau-Ausschuss", in der GV und natürlich in Sitzungen der Bauabteilung u.v.m. immer wieder neue Situationen heraufbeschworen. Das musste natürlich alles eingearbeitet werden. Leider hat der Gemeindevorstand sich nicht durchringen können, das Projekt mal testweise nach dem "Goldfisch-Verfahren" zu steuern. BM Möller dazu sinngemäß "Unsere Fachleute sorgen schon dafür, dass der Goldfisch sich nicht im Glas verschwimmt". Dazu kann ich nur sagen, das machen sie seit 7 Jahren recht erfolgreich. Das "Goldfischglas" hat sich keinen Millimeter bewegt.

Aber, Spaß beiseite.

Ein "Goldfischglas" ist durchsichtig und kann leicht von allen Seiten betrachtet werden. Keine Kleinigkeit bleibt verborgen. Wenn etwas unklar ist, wechselt man etwas die Perspektive und schon herrscht wieder Klarheit.

So sollte es auch mit einem Projekt sein.

Egal, ob man sich ein Haus, ein Auto, eine Schachel Zigaretten u.s.w. kauft, man durchläuft immer wieder dieselben Schritte, die letztendlich zu einer Handlung, dem Kaug führen.

Genauso ist das auch bei Projekten wie "Rettungswege auf der Linde", "Lindenplatzgestaltung", "Generationenhof" oder "Grillfest unter der Linde".  

"Erst grübeln, dann dübeln" hat der Erfinder des "Fischer-Dübels mal gesagt..

HIER sind die wichtigsten Fragen in einem Projekt, die es zu beantworten gilt.


Die GOLDFISCHGLAS-ANALYSE schnell skizziert

KERNFRAGEN

ANTWORTEN

BEMERKUNGEN

WAS soll gemacht werden?

Kurze Beschreibung des Konzeptes/Projektes/Aktion/u.s.w.


WARUM soll es gemacht werden?

Gibt es stichhaltige Gründe oder ist es "Just for Fun"?


WELCHE RISIKEN gibt es?

Ohne RISIKO-ANALYSE darf keine Aktion stattfinden


WAS PASSIERT, wenn die Aktion NICHT durchgeführt wird?

Eine spezielle Fragestellung bei der Risiko-Analyse


WIE wird das Projekt finanziert ?

Ohne Finanzierung geht gar nichts. Und wenn es "nur" Speisen und Getränke für Freiwillige sind.

WERTSCHÄTZUNG

WIE ist die Priorität nach der "Eisenhower Matrix?

Jede/r Mitarbeiter*in muss selbst entscheiden, WAS WANN erledigt wird.

Zwei Exttreme, die beide zum Chaos führen sind "Der Chef macht allses selbst" und "Der Chef drückt alles weg."


WIE ist das Projekt ORGANISIERT?

Leitung

Team

Zeitpaln

Es gibt IMMER zwei Verantwortliche:

1-Projektleiter*in für Gesamtablauf

2-Techn.Leiter*in für die konkrete Durchführung

WAS sind die nächsten Schritte?

Jede/r im Team muss wissen wo es lang geht und was gemacht werden soll.

Nur so kann jede/r sein/ihr Wissen mit einbringen.

WERTSCHÄTZUNG!

Ab WANN muss an WEN eskaliert werden?

Wenn's klemmt, muss jemand von aussen auf das Problem sehen.Von innen geht das nicht.

Das ist auch der Grund, warum die Idee mit "SchMIT" aufgekommen ist. Das "Zwei-Parteien-System" in Schenklengsfeld und die Abläufe in der Gemeindeverwaltung sind nicht mehr reformierbar. Da müssen zusätzliche Kräfte und Visionen dazu kommen.
Das ist KEIN ANGRIFF auf die Abgeordneten! Sie handeln halt nur in einem ALTEN System und sehen keinen Grund, es zu ändern. 

WIE wird die Aktion kommuniziert?

SchMIT-Portal, Ortsschelle, HZ u.s.w.

Gute Aktionen sollten auch bekannt gemacht werden.

WERTSCHÄTZUNG

WIE ist das Abstimmungsergebnis in der GV?

Einstimmig oder knapp?

Ein knappes Abstimmungsergebnis ist ein Indiz dafür, dass es nicht um die Sache, sondern um eine Machtdemonstration geht.

Für die Gemeinde geleistet Arbeitsstunden

Annahme minimal 10€ pro Stunde als Minimallohn und 40€/Std als Durchschittslohn, der auf dem freien Markt bezahlt werden müsste.

Die Arbeit der Freiwilligen muss MESSBAR sein. In Stunden und in €.


WERTSCHÄTZUNG

Kosten für Material



GESAMTLEISTUNG für die Allgemeinheit/die Gemeinde


WERTSCHÄTZUNG

Anmerkung: Es gibt noch mindestens 300 weitere Aspekte, die zu beachten sind, aber das würde her zu weit führen.

Hier ist ein Leer-Formular:

Leeres Formular
Runterladen -> Ausfüllen -> an Schenklengsfeld-MITEINADER.de senden
ERSTES-FORMULAR FÜR EINE GOLDFISCHGLAS-ANALYSE.docx (25.41KB)
Leeres Formular
Runterladen -> Ausfüllen -> an Schenklengsfeld-MITEINADER.de senden
ERSTES-FORMULAR FÜR EINE GOLDFISCHGLAS-ANALYSE.docx (25.41KB)


Hier ein Beispiel für ein GOLDFISCHGLAS, nach einer Laufzeit von 2 Jahren.

Anfangs waren das nur 2 DIN A4-Seiten. Miot jeder Vertagung des Themas in der GV kam mehr hinzu.

BEISPIEL für ein GOLDFISCHGLAS nach 2 Jahren Laufzeit
L2030-Projekt_Rettungswege_Linde_360Grad_Antrag_2020_02_01.pdf (659.84KB)
BEISPIEL für ein GOLDFISCHGLAS nach 2 Jahren Laufzeit
L2030-Projekt_Rettungswege_Linde_360Grad_Antrag_2020_02_01.pdf (659.84KB)


WOHER stammt die "Goldfischglas-Analyse"?

- Die angewendete Methode ist eine Vorgehensweise für effektives Projektmanagement, „Goldfischglas“ oder "Goldfisch" genannt.

- Alle Aspekte eines  Themas/Projektes werden von allen Seiten (wie ein Goldfisch im Goldfischglas) in 10 in sich geschlossenen Kategorien betrachtet, analysiert, beschrieben und als Entscheidungsvorlage für beliebige Gruppen, z.B. SchMIT-Ressort-Teams, dem Gemeindevorstand und/oder die Gemeindevertretung formuliert.

- Jeder Bereich ist exakt beschrieben und detailliert begründet und kann über einen Zeitplan kontrolliert werden.

- In einem „Checks and Balances“-Check“ (Doppelüberprüfung) zwischen zwei oder mehreren Teilbereichen werden gedankliche Lücken und/oder Ungereimtheiten klar sichtbar gemacht.

- Intransparenzen und Unsauberkeiten fallen sofort auf.

Zum Verständnis:
- Für den Grundlagen-Kurs  einer agilen Projektsteuerungs-Methode, benötigt man mindestens 5 Arbeitstage PLUS weitere Aufbaukurse von je 3-5 Tagen. Erst nach 1-2 Jahren Mitarbeit in Projekten darf man dann als selbständiger Projektleiter in Großprojekten eingesetzt werden.

- Es kann natürlich keinem/er Gemeindevetreter/in zugemutet werden, diese Zeit zu investieren. Nichtsdestotrotz würde eine solche Herangehensweise die Arbeit der Gemeindevertretung stark professionalisieren und dadurch erleichtern.

- Deshalb habe ich das Ergebnis einer „Golfischglas“-Analyse zur Begutachtung und Diskussion konkret zusammengestellt.

- Die 10 Kategorien kann jede/r auch ohne Schulung Stück für Stück durchlesen, gewichten, ergänzen und ggf. in politische Gremien einbringen. Die HGO legt fest, wer zu diesem Personenkreis gehört.

- Wer die „Laenscheld2030-Posts“ zur „Balanced Scorecard: TRANSPARENZ“ gelesen hat, wird hier viele Grundregeln wiedererkennen.

In Besprechungen wird dieser „Goldfisch-Antrag“

1 - ÜBER EINEN BEAMER an die Wand projeziert.

2 - Jeder Punkt wird durchgesprochen und SOFORT mit besprochenen Änderungen IM DOKUMENT protokolliert. Es wird ein „Runtime-Protokoll“ geschrieben.

3 – Am Ende des Antrages steht das Abstimmungsergebnis und abschliessende Bemerkungen und Auflagen.

4 – Damit wird aus dem Antrag ein detailliertes Protokoll.

5 – Das Dokument wird als PDF - nicht editierbar - , also fälschungssicher, gesichert und ASAP im SchMIT-Portal veröffentlicht.
Ein funktionierenden WLAN ist dabei Grundvoraussetzung, Bürpostandard wie Papier, Bleistift und Telefon.

6 – Am nächsten Tag kann damit begonnen werden, den Beschluß in die Realität umzusetzen.

Mit etwas Vorbereitung ist das Vorgehen kein Problem und nach 2-3 Monaten wird alles zur Gewohnheit geworden sein; vorausgesetzt natürlich, man will die Transparenz.

Für Nachfragen stehe ich natürlich gern zur Verfügung und bin gern bereit, bei Bedarf alles in einem Workshop mit Interessenten durchzusprechen und auf die Anforderungen die politischen Arbeit in Schenklengsfelder Gremien weiter zu optimieren.

Der vorliegende Text gibt nur eine ERSTE Vorstellung davon, wie so etwas aussehen könnte.
Eine endgültige Version kann nur von einem Team erstellt werden.  

- Ein „Schnupper-Workshop“ dauert mindestens 2 Stunden.

- Empfehlenswert ist jedoch ein 1-tägiger Workshop in dem ein ganz konkreter Projektplan aufgesetzt werden kann.

- Mögliche Testprojekte wären ein „Tourismus-5-Jahresplan“ oder „Heiratsparadies Schenklengsfeld“, bzw. eine Kombination aus beiden.

- Wer Effektivität und Transparenz haben will, kommt um eine solche Projekt-Management-Methode nicht herum.

- Im Umkehrschluss bedeutet das leider, dass die Ablehnung einer solchen Methode automatisch bedeutet, dass Transparenz aus unterschiedlichsten Gründen politisch nicht erwünscht ist.

1 Bürgermeister, 6 Gemeindevorstände,  
2 FraktionsführerInnen und 23 gewählte Abgeordneten aus
2 Parteien haben nach HGO das Recht, einen Antrag in der Gemeindevertretung zu stellen.

Es steht also nichts dagegen, den „Goldfischglas-Vorschlag“ mal genauer unter die Lupe zu nehmen, zu optimieren und ggf. als Antrag in die Geschäftsordnung  (GO) einzubringen.

Was dann davon nachher umgesetzt wird, ist eine ganz andere Diskussion.

FAZIT: Es geht darum, ein Problem aus allen Perspektiven heraus zu betrachten, zu bewerten und auf Basis der Gesamtheit der Informationen zu entscheiden WIE man HANDELN soll.

Hier ein paar Beispiele für Projekte, bei denen die Dimensionen durcheinander geraten sind. Hier sieht man es sofort.

In wirklichen Projekten arbeitet man, ohne die Perspektivverschiebungen zu merken.





WO LIEGT NUN DAS PROBLEM?


Solange ich etwas nur aus EINER Perspektive betrachte, ist alles in Ordnung. Da verstehe ich gar nicht, was die anderen Leute an


Wenn ich etwas mit mehr Abstand, im Ganzen betrachte, dann wird auf einmal klar, dass das nichts werden kann.



GUT, das ist ja alles Theorie.

In der Praxis sieht das ja ganz anders aus.

Oder? 

So ein Auto kann tatsächlich gebaut werden. Ob es sinnvoll ist, ist eine ganz andere Frage.


Und ein ganz reales Beispiel. Die Diskussion über das Rathaus. Jede/r redet aber jede/r hat etwas ganz anderes im Sinn.